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Geschichte

Am Dienstag, den 17.9.2013 besuchte Herr Horst Preisser die Klasse 6 b während ihres Geschichtsunterrichtes. Er wollte der Klasse von „früher“ sprich seinem Wohnort „Petterweil“ erzählen. Herr Preisser lebt dort seit über 50 Jahren und hat sich eingehend mit der Petterweiler Geschichte beschäftigt. Er erzählte den Kindern, dass Petterweil über 1200 Jahre alt ist und das 1. Mal urkundlich in Schriften des Klosters Lorsch erwähnt wurde. Der Ort ist seit dem 18. Jahrhundert unabhängig von irgendwelchen Landesherren und gehört seit 1972 zur Stadt Karben. Er berichtete von politischen und geschichtlichen Ereignissen, die Petterweil „gebeutelt“ haben wie, der 30-jährige Krieg, viele Brände und die Pest im Mittelalter. Was immer die Schüler fragten, Herr Preisser gab gerne Auskunft. Das war eine anschauliche und spannende Geschichtsstunde für die Klasse 6 b.

 

P. Dittrich

 

 

Fachbereich: Geschichte

Am Donnerstag, den 19.12.2013 besuchte die Klasse 10bR im Rahmen des Themas: 2. Weltkrieg, Drittes Reich und Folgen der Naziherrschaft, den Workshop: „Rechtsextremismus“ in der Anne Frank Begegnungsstätte, Frankfurt am Main.

Als Einstieg sollten die SchülerInnen kurz 9 Punkte notieren, was sie für eine „gute Gesellschaft“ brauchen. Im Ergebnis lagen die Schwerpunkte auf: Familie, respektvollem Umgang miteinander, Gesundheit, Geld, Freundschaften und Demokratie.

Im Anschluss daran erhielten die TeilnehmerInnen die „Erklärung der Menschenrechte“, die 1948 von der UN verabschiedet wurden. Die SchülerInnen sollten nun ermitteln, welche von diesen Rechten in Deutschland eingeschränkt sind.

Beim nächsten Schritt ging es um Artikel 2: Freiheit vor Diskriminierung und der in Deutschland zu beobachtenden Ausländerfeindlichkeit. Die Workshopleiter, die als „Katalysatoren“ dienten, sensibilisierten nun die SchülerInnen für den Widerspruch zwischen dem, was Neonazis wollen und den zuvor besprochenen Menschenrechten.

Nachdem die TeilnehmerInnen skizzenhaft in Kleingruppen notiert hatten, was ein Neonazi:

denkt, tut, fühlt und was ihm bzw. ihr Kraft gibt –

setzten sich die SchülerInnen mittels eines Fotos mit typischen Marken/Labels/Symbolen von Neonazis auseinander.

Es wurde den SchülerInnen vermittelt, was die „extreme Rechte“ heute in Deutschland will und welche Ziele sie hat:

Weltherrschaft

Hierarchien

Völkische Territorien

Rassentheorien (Wertung)

Antisemitismus

Geschichtsrevisionismus

Ablehnung von Minderheiten

Keine Gleichberechtigung

Führerdenken

An dieser Stelle schloss sich der Kreis zur Unterrichtseinheit „Drittes Reich“. Es bleibt unerlässlich, sich zu erinnern, um zu verändern, Denkschemata aufzubrechen und nicht zurückzufallen in rechtsradikales Verhalten! (P. Dittrich)

Geschichte – dazu fällt mir nur ein: langweilig, viele Zahlen, Kriege, Schlachten … und am Ende eine bescheidene Note.

Doch Geschichte kann auch ganz anders sein: Spannend, interessant und informativ. Heute sehen die Geschichtsbücher nicht mehr so aus wie vor 50 Jahren. Unter dem Stichwort „Erlebte Geschichte“ erfährt man ganz viel darüber, wie die Menschen in ihrer Zeit lebten und dabei geht es nicht nur um Kaiser, Könige und andere Herrscher, sondern um ganz „normale“ Bauern, Handwerker und Bürger, um Männer, Frauen und Kinder.

Ja auch Kinder – habt ihr schon mal Kinderspielzeug aus vergangenen Jahrhunderten kennengelernt? Ihr werdet staunen, was man dabei erfährt. Und dann gäbe es auch noch Ausflüge zum Fach Geschichte z.B. ein Besuch auf der Saalburg mit Bogenschießen und Speerwerfen beim Thema Altertum/die Römer. Wer kennt nicht die Kapersburg? Auch sie war mal ein Römer-Kastell.

- Habt ihr schon mal das neue Museum in Glauberg besucht und euch ins Leben der Kelten eingefühlt?

- Wer weiß etwas über das Wetterauer Tintenfass – die alte Burg der Staufer in Münzenberg. Aus der gleichen Zeit ist auch die Burganlage in Friedberg.

- Ach, und wenn wir schon in Friedberg sind, da kommt man um einen Besuch des Wetteraumuseums nicht herum – übrigens -, die Bauern in der Wetterau pflügen in jedem Jahr neue Fundstücke, die über 1000 Jahre alt sind, aus ihren Feldern.

Hast du etwas Appetit bekommen auf Geschichte?

Für die Klassen 9 und 10 hat das Fach natürlich auch etwas mit Politik zu tun. Damit wir bestimmte aktuelle politische Probleme in der heutigen Zeit verstehen können, ist es gut, eine Ahnung von Geschichte zu haben.

Zu Hause erfährst du etwas von der Geschichte deiner Familie, in der Schule geht es um die Geschichte von ganzen Ländern, Völkern und Epochen.

Das Fach Geschichte wird in den Jahrgängen 6, 8, 9 und 10 unterrichtet.

 

 

Zeitzeugenbericht im Fach Geschichte

 

Die Klasse 10 a R hatte am Freitag, den 9.3.2012 Besuch von einem Zeitzeugen des „. Weltkrieges.

 

Wir beschäftigen uns derzeit in Geschichte mit den Ursachen und Folgen des 2. Weltkrieges.

Aus diesem Grunde fand es unsere Lehrerin wichtig, einen Zeitzeugen einzuladen.

Der Großvater eines Mitschülers erklärte sich bereit, uns zu besuchen.

 

Herr Hundhausen, ehemaliger Schulleiter der Grundschule in Köppern, hatte den Krieg als Kind in

Gummersbach, Nordrhein-Westfalen erlebt.

 

Er zog uns Schüler mit der Authenzität und Intensität seines Vortrages in seinen Bann. Er berichtete von seiner Familie, die am eigenen Leibe auch die Euthansieauswirkungen des Hitlerregimes zu spüren bekam. Die Tante von Herrn Hundhausen, genannt „Mausl“ , wurde in einer Klink Opfer dieses menschenverachtenden Regimes.

 

Er las uns einen Brief seines Vaters vor, der in Wilhelmshafen bei der Marine stationiert war, vor.

Dies hinterließ einen Eindruck der Männer, die weit von ihren Familien entfernt, sich Sorgen um deren Wohlergehen machten.

 

Er zeigte weiterhin eine Kleiderkarte (ähnlich den Lebensmittelkarten) im Original.

 

Sein eindringlichstes Erlebnis war der Fliegerangriff am 1 Dezember 1943, er stand am Fenster und sah die Flieger der Allierten, seine Schwester riss ihn hinfort in den Keller. Das ganze Haus bebte und die Fenstergläser zersprangen. Dieses Erlebnis und das Heulen der Sirenen verfolgt ihn bis heute.

Später wurde dann Solingen und Leverkusen angegriffen, man sah von seinem Heimatort Gummersbach noch den feuerroten Himmel.

 

Was ihn auch nachhaltig bewegt , ist die Tatsache, dass seine Schwester während eines Angriffes 2 Eier rettete und dafür das Bundesverdienstkreus erhielt. Und andererseits mussten russische Gefangene und andere Häftlinge Bomben im Wald entschärfen. Die Russen waren total abgemagert, sie aßen sogar Gras. So berichtete Herr Hundhausen einiges „Entsetzliche“ mehr!

 

Wir werden seinen Besuch nicht vergessen!

 

 

Zeitzeugin zum Mauerbau 13. August 1916

 

Am 14.09.11 hatte unsere Klasse, die 10aR, Besuch von Frau Buchwald. Eine Frau, die den Mauerbau erlebte und uns davon berichtete. Aufgrund der Gedenkfeier und der Rede von unserem Bundespräsidenten Wulff, wurde Frau Buchwald bewusst, dass sie dieses Thema nicht länger verdrängen kann. So fing sie an zu erzählen, während die Klasse aufmerksam zuhörte.

 

Als der ehemaligen Lehrerin der Versetzungsantrag von Kindlbrück (Thüringen) nach Ost-Berlin bestätigt wurde, begann der Umzug für sie und ihren Mann. Wegen einer Einladung nach Geisenheim, flogen sie Anfang August dorthin. Vor dem Mauerbau! Im Radio hörten sie von einer Mauer, wovon Niemand etwas geahnt hatte! Am 19.08.1961 flog ihr Mann alleine zurück, um sich nach der Lage zu erkunden. Sie war nämlich im 6. Monat schwanger. Doch er kam nicht nach Ost-Berlin rein. Zwar konnte ein Bekannter heimlich in die Wohnung der Buchwalds, doch die Wohnungstür war polizeilich versiegelt. Man kam an die ganzen Sachen in der Wohnung nun nicht mehr ran. Sie mussten nun von vorne anfangen!

 

Vorerst waren sie in einem Aufnahmelager in Gießen, danach wohnten sie in Frankfurt. Da das Studium, das Frau Buchwald in Ost-Berlin abgeschlossen hatte, im Westen nicht angenommen wurde, musste sie noch einmal studieren. Hinzu kam noch ein zweites Kind. Ungefähr zu dieser Zeit, bekam sie 2 Briefe von ihrem Bruder. Darin stand, dass sie zurückkommen solle und dass ihr nichts passieren würde. Doch sie blieb. Zwar war dies keine einfache Zeit für die Familie, jedoch ist Frau Buchwald heute sehr froh darüber, dass sie nicht versucht hatte, wieder in den Osten zurückzukehren. Hätte sie das nämlich getan, wäre sie vermutlich eingesperrt, tyrannisiert und gefoltert worden. Ihr Kind wäre eins der 17.000-19.000 zwangsadoptierten Kinder gewesen und das wäre eine Katastrophe für Frau Buchwald.

 

Heute macht Frau Buchwald Nachforschungen, ob Akten von ihr existieren. Außerdem versucht sie herauszufinden, ob ihr Bruder den Brief damals freiwillig geschrieben hatte, oder nicht.

 

Unsere Klasse fand diese Erzählungen interessant und wartet ebenfalls gespannt auf noch ungeklärte Fragen.


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