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November 2013


Wetterauer Zeitung
Artikel vom 17. 11. 2013
 
EKS hat »ein unbegründetes Image-Problem«

Rosbach-Rodheim v. d. H. (sky). Zu einer Info-Veranstaltung über die Sekundarstufe I (Haupt- und Realschule) hatte die Erich-Kästner-Schule (EKS) für Donnerstagabend eingeladen.

 

Angesichts der drohenden Schließung dieses Schulzweigs (die Grundschule mit all ihren Einrichtungen steht nicht zur Debatte) konnte Schulleiter Joachim Pehlke in eine voll besetzte Schulaula blicken.


hed_sky_EKS1_161113Elternbeirat Guido Stanzel (l.) berät.      

Dass die Schule den Sekundarstufenbereich überhaupt weiter bedienen darf, konnte Pehlke den interessierten Eltern nicht versprechen. Das richte sich nach den Anmeldezahlen für die Klasse 5. Hier hat die EKS mit derzeit 23 Fünftklässlern schlechte Karten. Dennoch besuchen 178 der momentan 408 Schüler die Sekundarstufe I. »Oberhalb der Klasse 7 kommen viele Schüler wieder zurück, die zunächst auf andere Schulen gegangen sind«, erklärte Konrektorin Rita Sommerladt die Zunahme der Schüler in den höheren Klassen. Viele dieser »Rückläufer« aus den Gymnasien hätten »verletzte Seelen«, ihr Selbstbewusstsein müsse mühselig wiederaufgebaut werden. In der Berechnung für den Fortbestand der Sekundarstufe I
fänden diese Schüler aber keine Berücksichtigung, bedauert sie.

Pehlke appellierte an die Eltern, sich bei der Wahl der weiterführenden Schulen nicht allein am Wunschgedanken »Gymnasium« zu orientieren, sondern an den individuellen Bedürfnissen ihrer Kinder. Lernerfolg habe viele Gründe – Misserfolg aber auch. So könnten zurückhaltende Kinder in einer großen Schule mit großen Klassen das Vertrauen in ihre eigene Leistungsfähigkeit verlieren. Andere starteten erst später durch als vom Gesetz vorgesehen. Nicht alle Zehnjährigen seien an dem Punkt, an dem sie alle ihre Fähigkeiten entfalten könnten. Auch der Schulweg sei ein Faktor, der mit bedacht werden müsse. »Geben Sie ihren Kindern jene Zeit, die sie brauchen«, mahnte Pehlke.

Man müsse der Schule, die – »unbegründeterweise« – mit einem Image-Problem zu kämpfen habe, die Möglichkeit geben, Alleinstellungsmerkmale darzustellen. »Und die sollten auch genutzt werden«, meinte Wolfgang Stock, der für die Eltern das Wort ergriff. Pehlke nannte im Gespräch mit der WZ Beispiele: An der EKS gebe es ein »Kombi-Klassen-Modell«, bei dem Haupt- und Realschüler bis zum Ende der 6. Klasse gemeinsam unterrichtet werden. Stärken und Neigungen seien in dieser Lebensphase häufig eher zu erkennen, als wenn nach Klasse 4 ein Schnitt vollzogen werde. Die Erfahrungen seien durchweg gut. Danach werden sie in den Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik je nach Schulzweig getrennt unterrichtet, in den übrigen Fächern wird die Klassengemeinschaft jedoch nicht auseinandergerissen. »An dieser Schule sind tolle Freundschaften gewachsen, die auch über die Schulzeit hinaus andauern«, weiß Nicole Elias, deren Kinder die EKS besuchen beziehungsweise besucht haben.

»Es liegt an Ihnen«

 
 
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Angespannt: Eltern und auch einige Schüler beim Info-Abend. (Fotos: sky)
     
 
Dass die Schule trotz aller Angebote (eine Betreuung montags bis donnerstags von 7.30 bis 16 Uhr gehört dazu) auf der Abschussliste steht, beruhe auf einem reinen Zahlenmodell, kritisierte Erster Stadtrat Heinz Sill und rechnete dagegen: Seit 2004 habe die Stadt 1,1 Millionen Euro in Gebäudeinvestitionen gesteckt, hinzu kämen jährlich rund 100 000 Euro Kosten für die Bausubstanz, und auch Schulsozialarbeiterin Maria Schäfer werde aus dem Stadtsäckel bezahlt – nicht zu reden von der Dreifeldsporthalle, die überwiegend aus städtischen Mitteln errichtet wurde, nachdem die (im Besitz des Kreises befindliche) Schulsporthalle wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste. »Ich ahne schon, dass man uns hier ausschalten will, sonst hätte der Kreis die dringend nötige Sanierung des Hauptgebäudes längst vorangetrieben«, mutmaßte ein Vater. Mangels der Initiative des Schulträgers (der Kreis) hatten Eltern, Lehrer und Schüler unlängst selbst zu Pinsel, Farbe und Werkzeug gegriffen, um den Zustand von Klassenräumen und Treppenhäusern zu verbessern.
»Die Schule hat mit vielen Vorurteilen zu kämpfen, die wurden schon bei der Grundsteinlegung vom Teufel miteingebaut«, sagt Elternbeirat Guido Stanzel mit einem herben Lächeln. Er hatte die Eltern von Klasse 9 nach den Gründen befragt, weshalb sie ihre Kinder auf die EKS geschickt haben. Die Antworten: kleine Klassen, engagierte Lehrer, kurze Schulwege und individuelle Betreuung auch im Anschluss an den Unterricht. »Es liegt an Ihnen, sich für diese Schule zu entscheiden, damit sie es schafft«, appellierte Sill an die Eltern.

Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel äußerte sich gegenüber der WZ ähnlich: »Das Aus ist noch keine beschlossene Sache«, ließ er wissen. Die Anmeldezahlen seien bei der Entscheidung jedoch ausschlaggebend. Doch selbst wenn es zum Äußersten käme: Die bis zum Stichtag an der Schule gemeldeten Sekundarstufenschüler können bis zum Ende ihrer Schullaufbahn an der EKS bleiben
 

 

Frankfurter Neue Presse

Artikel vom 16. 11. 2013

 

Bangen um die Rodheimer Schule


Schule und Stadt Rosbach, Elternbeiratsmitglieder, Lehrer und Schüler werben für ihre Sekundarstufe

Die Anmeldezahlen für die Sekundarstufe I der Erich-Kästner-Schule (EKS) sind alarmierend gering. Der Kreis hatte gewarnt, dass Haupt- und Realschulzweig geschlossen werden müssen, sollte das so bleiben. Nun warb die Schule um ihren Erhalt.

 

Viele Eltern waren am Donnerstag in die erst 2011 eingeweihte neue Aula der EKS gekommen. Die Schule hatten zu einem Informationsabend eingeladen, um den Anwesenden die Sekundarstufe I schmackhaft zu machen.

Denn trotz vieler Bemühungen von Schule und Stadt sind die Anmeldezahlen zu gering. Elternbeirat Guido Stanzel startete eine Umfrage unter Schülern und Eltern. Die Kernaussage: „Die EKS ist eine kleine individuelle Schule, an der sich jeder kennt, jeder auf jeden aufpasst und die weiterführenden Möglichkeiten groß sind.“

Appell an Eltern

Dies unterstreichen laut Schuldirektor Joachim Pehlke auch die Qualifizierungszahlen. „2012/13 qualifizierten sich 84 Prozent aller Realschüler für den Besuch einer weiterführenden Schule. Wo gibt es noch so etwas?“ Zudem punkte die EKS mit engagierten Lehrern, überschaubaren Klassengrößen und kurzen Wegen.

Auch Erster Stadtrat Heinz Sill (SPD) erklärte im Namen von Bürgermeister Thomas Alber (parteilos), dass die Hoffnung groß sei, die Sekundarstufe zu erhalten. Sein Appell an die Eltern: „Es liegt nun an Ihnen.“

In den vergangenen Jahren hatte die Stadt viel Geld in die Schule gesteckt, rund eine Million Euro. Für ein Bauwerk, das eigentlich dem Wetteraukreis gehört. „Natürlich waren wir dabei nicht ganz uneigennützig. Unser Ziel war und ist es, die EKS in eine Ganztagesschule umzuwandeln“, so Sill.

Er hoffe auf breite Unterstützung und sei sich sicher, dass der Erhalt der Sekundarstufe I kein Problem sei, wenn sich genügend Kinder anmelden würden. Doch woran liegt es, dass die Zahlen gesunken sind?

Jochen Waiblinger, Vater und Fürsprecher der EKS, sieht mehrere Gründe: „Lange Zeit verzögerte sich die Sanierung der Realschule. Der Wetteraukreis gab fünf definitive Zusagen, die alle nicht eingehalten wurden. Also tat sich vor zwei Jahren eine Elterninitiative zusammen, die zum Beispiel eigenhändig die Flure gestrichen hat.“

Alle kämpfen weiter

Auch die Verkürzung des Schulentwicklungsplanes um ein Jahr von 2015/16 auf 2014/15 trage dazu bei. „Sollte die Sekundarstufe I geschlossen werden, befürchten viele Eltern eine Benachteiligung ihrer Kinder“, erklärte Waiblinger. Gemeint ist damit die Angst, dass dann Schülern Mittel für geeignetes Lernmaterial fehlen könne. Getreu dem Motto „Die Schule wird ja sowieso geschlossen“.

Eines wurde am Donnerstag deutlich: Schulvertreter, Stadt, Lehrer und Schüler geben nicht auf. Sie kämpfen. Am 16. Januar findet ein Informationsabend für weiterführende Schulen statt. Dort möchte sich die EKS im besonderen Gewand präsentieren, um viele Schüler zu überzeugen, den Haupt- und Realschulzweig zu besuchen.

(fnj)
    

Wetterauer Zeitung
Artikel vom 14. 11. 2013

    

 

EKS-Sekundarstufe: »Nicht zu lange warten«

 

Rosbach-Rodheim v.d.H. (sky). Wird die Sekundarstufe I an der Erich-Kästner-Schule (EKS) 2015 zum Auslaufmodell? Ein Brief von Schulleiter Joachim Pehlke an die Eltern schürt die Befürchtungen, dass ab dann keine Fünftklässler mehr aufgenommen werden. Gegen die Pläne regt sich jetzt Protest.

 

 
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Ist die EKS bald nur noch Grundschule: Jetzt regt sich Widerstand bei Eltern, Lehrern und Politikern. (Foto: nic)
 
 
Unter Lehrern, Eltern und Schülern herrscht Alarmstimmung, weshalb eine vierköpfige Delegation am Dienstagabend im Stadtparlament auf das dringliche Problem hinwies. Eine entsprechende Anfrage der Freien Wähler kam nachträglich auf die Tagesordnung.

Längst ist nicht mehr zu übersehen, dass die Anmeldezahlen für die Sekundarstufe I seit Jahren rückläufig sind. Lehrerin Bärbel Freudenhammer versuchte die zögerliche Haltung der Eltern gegenüber der Schule zu erklären: »Die Gebäude hätten viel früher renoviert werden müssen«, kritisierte sie. Viel zu lange habe es gedauert, bis die moderne Mensa gebaut und andere Erweiterungsbauten errichtet worden seien. Doch nicht allein die Optik lasse die Schülerzahlen schrumpfen. Unter allen Parlamentariern herrschte Einmütigkeit darüber, dass die EKS mit einem Image-Problem zu kämpfen habe, das freilich als unbegründet bezeichnet wurde. Kleine Klassen förderten eine effektive Betreuungs- und Lernatmosphäre, zudem stehe ein »extrem engagiertes und motiviertes Kollegium« zur Verfügung, führte FWG-Fraktionschef Christian Lamping an. Bei den zentralen Abschlussprüfungen erzielten die EKSler überdurchschnittliche Leistungen.

»Erwarte anderen Umgang«

Dass der Kreis die Schule im Rahmen des neuen Schulentwicklungsplans möglicherweise nur noch als Grundschule weiterführen möchte, wurde auch vom (nach eigenen Worten »hochgradig verärgerten«) Bürgermeister Thomas Alber mit harscher Kritik bedacht: »Rosbach hat den Kreis bei seinen Bauprojekten in Millionenhöhe unterstützt, deshalb erwarte ich, dass man mit uns, mit den Kindern und ihren Eltern anders umgeht als das jetzt geschieht.« Es sei nicht akzeptabel, nur ein paar Zahlen aufzuschreiben »und dann einfach die Schule zu streichen.« Vielmehr müsse die gesamte Entwicklung des Schulstandortes berücksichtigt werden, und hier habe Rosbach mit seinen fast 13 000 Einwohnern berechtigtes Interesse an einer Sekundarstufe I. Dazu gebe es auch einen Grundsatzbeschluss vom Magistrat. Es werde der Stadt nicht gerecht, wenn die Kinder ab Klasse 5 in umliegende Städte verteilt würden. »Ich stelle mich gern an die Spitze der Bewegung, um das zu verhindern«, erklärte er unter dem spontanen Applaus der Stadtverordneten und Zuhörer.

Einig war man sich, dass der EKS nicht mehr viel Zeit bleibt, wenn sie ihre Sekundarstufe behalten will. »Man hat die Abwärtsentwicklung viel zu lange hingenommen anstatt gegenzusteuern«, merkte Herbert See (SPD) an. Die Schulleitung müsse aktiv helfen, das Image-Problem in Griff zu kriegen. Ähnlich äußerte sich auch Cornelia Launhardt (puR): »Ich wünsche mir mehr Leidenschaft von seiten der Schule.« »Kämpfen statt resignieren«, eine bessere Vermarktung des Schul- und Betreuungsangebots sowie ein intensives Werben um höhere Anmeldezahlen waren auch die Forderungen von Jörg Egerter (CDU) und Peter Scholz (Grüne). »Dass es der EKS an den Kragen gehen soll, wissen wir, aber wir dürfen nicht warten, bis es beschlossene Sache ist«, kommentierte Scholz.

Christian Lamping nutzte die Gelegenheit zu einem dringlichen Appell an die Eltern der künftigen Fünftklässler. Nicht selten würden die Kinder an den »attraktiveren« Schulen im angrenzenden Hochtaunuskreis angemeldet, bekämen dort aber keinen Platz, weil der Nachbarkreis einen Riegel vorschiebe. Hinterher würden die Kinder in Rodheim aufgenommen. »Diese Kinder fehlen uns aber am entscheidenden Stichtag bei den Anmeldezahlen.« Allen Eltern müsse klar sein, dass sie mit ihren Anmeldungen über den Weiterbestand des Haupt- und Realschulzweigs an der Schule mit entscheiden.


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