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Simone Liß greift zur Farbrolle, um die Geländer zu streichen. Lukas, Lisa und Lars helfen.
Simone Liß greift zur Farbrolle, um die Geländer zu streichen. Lukas, Lisa und Lars helfen.
 

Eltern renovieren die EKS auf eigene Faust

 

Wetterauer Zeitung vom 7.09.2011

 

Rosbach-Rodheim v. d. H. (sky). Der Duft von frischer Farbe lag am Freitag über der Erich-Kästner-Schule (EKS). Denn nicht nur die Kleider von Pünktchen und Anton, die an der Schulpforte die ankommenden Schüler und Lehrer begrüßen, brauchten dringend eine Frischekur, sondern auch die Wände, Decken und Treppenhäuser.

 

Denn hier habe der Schulträgers, also der Wetteraukreis, seit Jahren nichts getan, sagte Schulleiter Joachim Pehlke.

»Zu Hause versuche ich, meine Kinder zu Sauberkeit und Ordnung zu erziehen, und an den Schulwänden klebt der Dreck von 40 Jahren«, meint ein Vater, der sich gerade einen Maleranzug anzieht, um zu Pinsel und Farbe zu greifen.

Bereits zum zweiten Mal hat sich ein Team von Eltern, Lehrern und Schülern zusammengetan, um der EKS in einer gemeinsamen Aktion Farbe aufzubringen, wo der Lack im Laufe der Jahrzehnte längst ab ist. Und während die Schüler Lars, Lukas und Lisa zu diesem Zweck voll Eifer ihre Farbrollen in Bewegung setzen, bahnt sich Schulleiter Pehlke in ungewohnter Arbeitskleidung einen Weg durch Farbtöpfe und Abdeckfolien, um seinerseits einen Beitrag für helle, freundliche und saubere Schulräume zu leisten.

Nicole Elias hat schon einen beruflichen Arbeitstag hinter sich, als sie mit ihren Töchtern Anna und Ronja zum Anstreichen erscheint. Zielstrebig sind die drei bei der Sache, denn das Geländer im dritten Treppenhaus ist arg ramponiert – der Zahn der Zeit hat heftige Spuren hinterlassen. »Immer, wenn ich glaube, ich sei fertig mit der Arbeit, kommt was Neues hinzu«, sagt sie. Ihre Farbrolle gleitet derweil gleichmäßig über den Handlauf und lässt Kratzer, Macken und Kritzeleien wie im Handumdrehen der Vergangenheit angehören. Eine Gruppe Schüler kommt ihr bereitwillig zur Hilfe, damit alles noch rechtzeitig fertig wird, bevor in der Aula das Dankeschön-Konzert mit der Gruppe »Sunrise« aus Frankfurt beginnt. Und in der Schulküche gibt es für alle, die eine Verschnaufpause brauchen, etwas zu Essen und auch Erfrischungen.

»Zu Beginn unserer Arbeitszeit gab es hier noch ein ziemliches Gewusel«, bekennt Pehlke. Schnell habe man aber mit System und Gelassenheit Struktur in die Arbeitsabläufe bringen können. Die bunten Spielpunkte auf dem Schulhof neu anmalen, überflüssige Farbe (wenn einmal versehentlich über das Ziel hinausgeschossen – oder gemalt – wurde) wieder mit einem Putzlappen entfernen, oder den Abstellraum für die Holzwerkstatt zum Abschluss zu bringen, waren nur einige von vielen Aufgaben.

Stefan Velten, dessen Kinder Patrick (11) und Louisa (8) die EKS besuchen, freut sich über das Engagement. Er hat das Konzept der von Elmar Götz-Meyn konzipierten Holzwerkstatt samt Abstellraum weitergeführt – wie man sehen kann, auch mit Erfolg. Der neue Abstellraum im Treppenhaus, in dem alle möglichen Materialien ihren Platz finden sollen, wächst mit seinen Aufgaben.

Da werden Schränke ausgelagert, damit in der eigentlichen Werkstatt mehr Bewegungsspielraum für die Schüler bleibt, Möbel werden neu angeordnet oder der Fußboden geschrubbt, um die schwarzen Ränder am einstigen Standort der Tischfüße zu beseitigen. Jetzt hat man in dem Raum, der viele Jahre hindurch ein Stiefmütterchen-Dasein fristete, die Chance, neu durchzuatmen. Und die Gewinner sind die Schüler und ihre Lehrer. Das Baumaterial stammt aus Elternspenden.

»Wir werden noch mindestens zwei Aktionen dieser Art brauchen, um die Räume für unsere Kinder nach jahrzehntelanger Vernachlässigung wieder einigermaßen in Schuss zu kriegen«, mutmaßt Pehlke. Allerdings seien die Wintermonate für derartige Aktionen weniger geeignet. Im Frühjahr wird es deshalb erst weitergehen mit dem Renovieren. »Es geht uns allerdings nicht vorrangig darum, das Schulgebäude auf eigene Kappe zu sanieren, sondern darum, Signale zu setzen«, betont er. Schließlich seien nicht die Eltern verantwortlich für den Zustand der Schulgebäude, sondern der Kreis als Schulträger. Hier scheine es aber schon seit Jahren zu hapern.

Am Beispiel des Physikraums erklärt er, dass hier zwar Räumlichkeiten zur Verfügung stünden, die Ausstattung aber bislang bedenklich bis mangelhaft gewesen sei. Das soll sich nun Dank der Elternhilfe ändern. Der Grund: »84 Prozent unserer Schulabgänger wechseln auf eine gymnasiale Oberstufe oder eine Fachoberschule«, sagt Pehlke. »Es ist und bleibt unser Ziel, möglichst alle Schüler in einen Bereich zu führen, von wo aus sie studieren oder eine qualifizierte Ausbildung beginnen können.« Voraussetzung, um dieses Ziel zu erreichen, seien allerdings geeignete Schulräume.

Pehlke: »Die Eltern sind schon in Vorleistung getreten, jetzt ist der Kreis am Zug.«


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