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Februar 2011

Gern werden "Wunschteller" zubereitet                                          

Betrieb in der neuen Mensa läuft an - Sitzplätze zur Mittagszeit gut belegt

 

von Hilgegard Halaczinsky

Am 17. Februar ist es endlich so weit: Vertreter von Stadt, Schule und Kreis werden die neue Mensa an der Erich-Kästner-Schule (EKS) nach 20 Monaten Bauzeit offiziell in Betrieb nehmen. Seit Anfang des Monats gibt es dort bereits eine Essensausgabe mit Getränken, Zwischenmahlzeiten und einem warmen Mittagessen. Ab 7 Uhr morgens steht für die rund 450 Schüler sogar ein kostenloses Müsli bereit. Zur Zeit kümmerst sich der Förderverein der Schule um das nötige Geld dafür."Wir suchen allerdings noch Sponsoren, die die etwa 50 Euro Kosten pro Woche übernehmen" sagt Schulleiter Joachim Pehlke.

 

Letizia, Sophia, Anna-Lena, Sara und Lena aus der fünften Klasse treffen sich in der Mensa, die gleichzeitig als Schulaula konzipiert ist, zur Frühstückspause. Heute haben sich alle fünf bei FAB-Vorarbeiterin Nicole Nalbach etwas zu Essen geholt. Es ist eine Ausnahme, denn den Mädchen sind die Stückchen oder Pizza-Brote einfach zu teuer, um sie sich täglich leisten zu können. "Früher hatten wir an unserer Schule einen Kiosk mit kleinen Mahlzeiten, da gab es eine Suppe für 50 Cent oder ein Wasser für 80", berichtet Letizia. Jetzt kostet der preiswerteste Nudelteller 1,80 Euro, und das Wasser ist auch um 30 Cent teurer geworden. Ein ganzes Menü schlägt gleich mit 3,80 Euro zu Buche. "Da nehme ich mir morgens lieber einen Apfel mit. Der reicht, bis ich wieder zu Hause bin", sagt Lena. Bei Sophia kocht der Papa daheim das Mittagessen, "weil das weniger kostet". Letizia ist stets bemüht, unter den Ersten an der Verkaufstheke zu sein: "So kriege ich noch ein Stückchen von gestern, das ist dann reduziert".

 

Schulleiter Joachim Pehlke kennt das Problem: "Wegen der Preise werden wohl noch entsprechende Gespräche stattfinden". Dennoch ist er froh, dass die EKS als "Ganztagsschule nach Maß" überhaupt derartige Angebote hat. Die 100 Sitzplätze in der Mensa seien zur Mittagszeit schon vom ersten Tag an gut belegt - 90 Prozent davon von den Kindern aus Hort und Betreuungsschule. "Die Zahl der Mittagsessen wird noch steigen", gibt Pehlke sich zuversichtlich.

 

Nicole Nalbach und ihre Kollegin Smeta Jakat sind stolz auf die moderne Küche, in der sie seit kurzem arbeiten. "Wir sind hier tipp-topp ausgestattet, und unsere Essensqualität ist bestens", sagt Nalbach. Bis 11 Uhr kann man bei ihr sogar Extra-Wünsche abgeben. "Heute hat ein Lehrer bei uns einen gemischten Salatteller mit Käse und Schinken bestellt, der kostet drei Euro". Alles wird frisch geschnippelt und individuell zusammengestellt, und wenn der Preis schon bei der Bestellung bezahlt wird, ist der Wunschteller zur angegebenen Zeit schnell überreicht. "Täglich bekommen wir mehr Anfragen", berichtet die Küchenchefin. Es gibt noch weitere Punkte, auf die sie und ihre Mitarbeiterinnen stolz sind: "Hier schmeckt man bei jedem Gericht die Zutaten heraus, es ist kein Einheitsbrei", meint Smeta Jakat. Außerdem werde Rücksicht genommen auf vegetarische oder muslimische Essgewohnheiten. "Wenn es gewünscht wird, gibt es zur Gemüsesuppe eine Rindswurst statt einem Wienerle - oder auch gar keine Wurst".

 

 

James, Marc-André und Natalie aus Klasse 10 sitzen nur wenige Meter von der Essensausgabe entfernt beim Kartenspiel, vor sich eine Tasse mit duftendem Pausen-Kaffee. "Dass es hier frisch gebrühten Kaffee gibt, ist neu und gut", sagt Schulsprecher Marc-André Müller. Schade findet er es allerdings, dass die neue Mensa zwei Jahre später kam als versprochen: "Wir Zehnerklassen haben nicht mehr viel davon". Und noch etwas stört: "Es wurde angedeutet, dass wir den Raum in der Regel nur während der Mittagszeiten und nicht während der beiden großen Vormittagspausen nutzen sollen", sagt Natalie. Schulleiter Pehlke gibt die Begründung: "Das Gesamt-Areal der Schule samt Außenanlagen hat über 30.000 Quadratmeter. Die Kapazitäten seitens der Lehrerschaft lassen es nicht zu, einen neuen Aufsichtsbereich zu schaffen". Offen sei er allerdings für Angebote der höheren Schulklassen, sich bei der Aufsicht zu beteiligen. "Dann könnte man über die Öffnungszeiten noch einmal reden".

 

Info:

Die neue Mensa bietet Platz für 96 Schüler und hatte ursprünglich schon im August 2009 fertig sein sollen. Erst im Juli 2009 kam es aber zum ersten Spatenstich. Die Kosten für das rund 780.000 Euro teure Bauwerk sowie den 590.000 Euro teuren 4-Klassen-Anbau an das bestehende Schulgebäude auf der anderen Seite des Schulhofes teilen sich der Wetteraukreis und die Stadt Rosbach je zur Hälfte, wobei die Stadt den Kreisanteil auf zunächst fünf Jahre vorfinanziert. Zusammen mit Sonderausstattungen, die nicht vom Kreis bezahlt werden, hat die Stadt in den letzten sechs Jahren über 1 Million Euro in die Gebäude der EKS investiert. Aus dem Sonderinvestitionsprogramm flossen 250.000 Euro Zuschuss für die Sanierung und Wärmedämmung von Dach und Fassade der Aula.


Wetterauer-Zeitung  18.02.2011


Neue Mensa der Erich-Kästner-Schule offiziell eröffnet 


Rosbach-Rodheim v. d. H. (sky). »Eigentlich müssten wir heute gleich drei Einweihungen feiern«, meinte Landrat Joachim Arnold beim Festakt zur Eröffnung der Mensa an der Erich-Kästner-Schule (EKS). Eine neue Aula, die als Mensa funktionell genutzt werden kann, ein Schülercafé und ein Anbau mit vier neuen Klassenräumen an das bestehende Grundschulgebäude auf der anderen Seite des Schulhofs gehören nun zum Raumangebot der »Ganztagsschule nach Maß«.

 

Seit diesem Schuljahr darf Schulleiter Joachim Pehlke sie offiziell auch so nennen. »Vorangegangen sind aber schon drei Jahre Ganztagsbetrieb, von denen Grund- und Sekundarschüler durch Betreuungsschule, Hort oder Vereinsangebote profitieren konnten«, ließ Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel wissen. Er lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kreis, die letztendlich diesen Erfolg ermöglicht habe. »55 Prozent der Grundschüler in Rosbach und Rodheim gehen nach der vierten Klasse aufs Gymnasium«, rechnete er vor. »Die übrigen 45 Prozent wollen wir hier behalten und Vorraussetzungen schaffen, dass uns dies auch gelingen kann«. Mit den jetzt abgeschlossenen Baumaßnahmen würden Zeichen gesetzt, der EKS einen langfristigen Fortbestand zu sichern. Bildung beginnt seiner Überzeugung nach bereits im ersten Lebensjahr, deshalb hob er das Engagement der Stadt für ein umfassendes Kinder- und Jugendkonzept besonders lobend hervor.

 

Für Bürgermeister Detlef Brechtel, der sich bei Neu- und Umbauten, Betreuungseinrichtungen für Kleinkinder sowie bei der Neukonzipierung des Jugendprogramms seit Jahren ins Zeug legt, ein schönes Kompliment. »Das alles geht nur, wenn man Kräfte bündelt und gemeinsam anpackt.«

 

Schulleiter Pehlke und sein Lehrerkollegium zeigten sich überzeugt davon, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist, und dass die Investitionen von rund 1,6 Millionen Euro gut angelegt sind. Dank vorangegangener Finanzierungsverträge zwischen Stadt und Wetteraukreis habe das Projekt maßgeblich auf den Weg gebracht werden können.

 

»Allein für die Errichtung der Mensa sowie den Vier-Klassen-Erweiterungsbau samt Toilettenanlage an bestehende Gebäude hat die Stadt 565 000 Euro zur Verfügung gestellt«, betonte Brechtel. Bereits im Jahr 2005 habe man 540 000 Euro für damals acht neue Klassenräume bereitgestellt: »Wir wollen kein Highlight für nur einen Tag, sondern ein langfristiges Konzept«. Deshalb werde nicht nur in Gebäude, sondern auch in Personal investiert.

 

Die Schüler der EKS bedankten sich während der Feierstunde mit kleinen Aufführungen, unter anderem mit einem »Baustellentanz« - ein freundlich gemeinter, kleiner Seitenhieb auf die 20 Monate dauernde Bauphase, in der Schüler wie Lehrer auch mal zusammenrücken mussten, um sich nun über das Ergebnis freuen zu dürfen.

 

Mehr über die neue Mensa lesen Sie am Samstag in der WZ.

Hochbetrieb: In der großen Pause hat Nicole Nalbach viel zu tun. Foto: edy
Hochbetrieb: In der großen Pause hat Nicole Nalbach viel zu tun. Foto: edy

Frankfurter Neue Presse 17.02.2011

 

Die neue Mensa kommt gut an

 

 

Nach zwei Wochen Vorlauf eröffnet Schule in Rodheim die Kantine jetzt offiziell

Heute ist es soweit: Vertreter von Stadt, Schule und Kreis weihen die Mensa an der Erich-Kästner-Schule (EKS) Rodheim nach 20 Monaten Bauzeit ein. Seit Anfang des Monats gibt es dort bereits eine Essensausgabe.

 

Von Edelgard Halaczinsky

 

Rosbach. Ab 7 Uhr steht für die rund 450 Schüler der Erich-Kästner-Schule ein kostenloses Müsli bereit. «Wir suchen allerdings noch Sponsoren, die die etwa 50 Euro Kosten pro Woche übernehmen» sagt Schulleiter Joachim Pehlke.

 

Letizia, Sophia, Anna-Lena, Sara und Lena aus der fünften Klasse treffen sich in der Mensa, die auch als Schulaula konzipiert ist. Heute haben sich alle bei Nicole Nalbach von FAB (Frauen-Arbeit-Bildung) etwas zu Essen geholt. Es ist eine Ausnahme, denn den Mädchen sind die Stückchen oder Pizza-Brote einfach zu teuer.

 

Essen ist zu teuer

 

«Früher hatten wir einen Kiosk mit kleinen Mahlzeiten, da gab es eine Suppe für 50 Cent oder ein Wasser für 80», berichtet Letizia. Jetzt kostet der preiswerteste Nudelteller 1,80 Euro, das Wasser ist um 30 Cent teurer geworden. Ein Menü kostet 3,80 Euro. «Ich nehme mir lieber einen Apfel mit. Der reicht, bis ich wieder zu Hause bin», sagt Lena. Letizia ist bemüht, unter den Ersten an der Verkaufstheke zu sein: «So kriege ich noch ein reduziertes Stückchen von gestern.»

 

Schulleiter Pehlke kennt das Problem: «Wegen der Preise werden noch Gespräche stattfinden». Dennoch ist er froh, dass die EKS als «Ganztagsschule nach Maß» überhaupt derartige Angebote hat. Die 100 Sitzplätze der Mensa seien zur Mittagszeit schon vom ersten Tag an gut belegt – 90 Prozent von den Kindern aus Hort und Betreuungsschule. «Die Zahl der Mittagsessen wird noch steigen.»

 

Verkäuferin Nalbach und ihre Kollegin Smeta Jakat sind stolz auf die moderne Küche. «Wir sind hier tipptopp ausgestattet, unsere Essensqualität ist bestens», sagt Nalbach. Bis 11 Uhr kann man sogar Extra-Wünsche abgeben. «Heute hat ein Lehrer einen gemischten Salatteller für drei Euro bestellt. Täglich bekommen wir mehr Anfragen», berichtet die Küchenchefin.

 

Es gibt noch weitere Punkte, auf die sie stolz ist: «Hier schmeckt man die Zutaten heraus, es ist kein Einheitsbrei», meint Smeta Jakat. Außerdem werde Rücksicht genommen auf Vegetarier oder Muslime. «Wenn es gewünscht wird, gibt es zur Gemüsesuppe eine Rindswurst statt einem Wienerle. Oder eben keine Wurst.»

 

James, Marc-André und Natalie aus Klasse zehn sitzen nur wenige Meter von der Essensausgabe entfernt beim Kartenspiel, vor sich duftenden Pausen-Kaffee. «Dass es hier frisch gebrühten Kaffee gibt, ist neu und gut», sagt Schulsprecher Marc-André Müller.

 

Zwei Jahre zu spät

 

Schade findet er es, dass die Mensa zwei Jahre später kam als versprochen: «Wir Zehnerklassen haben nicht mehr viel davon». Und noch etwas stört: «Es wurde angedeutet, dass wir den Raum nur zum Mittag und nicht während der beiden großen Vormittagspausen nutzen sollen», sagt Natalie. Pehlke gibt die Begründung: «Das Areal der Schule samt Außenanlagen hat über 30 000 Quadratmeter. Die Kapazitäten der Lehrerschaft lassen es nicht zu, einen neuen Aufsichtsbereich zu schaffen». Offen sei er aber für Angebote der höheren Schulklassen, sich bei der Aufsicht zu beteiligen.

 

Die Mensa hatte schon im August 2009 fertig sein sollen. Erst im Juli 2009 kam es aber zum ersten Spatenstich. Die Kosten für das rund 430 000 Euro teure Bauwerk teilen sich der Wetteraukreis und die Stadt Rosbach je zur Hälfte.


Experimentierfeld: der Chemiesaal der Erich-Kästner-Schule. Foto:edy
Experimentierfeld: der Chemiesaal der Erich-Kästner-Schule. Foto:edy

Frankfurter Neue Presse: 07.02.2011

 

Schüler machen selbst Versuche

 

Von Edelgard Halaczinsky

Wie immer waren es die Schüler der Realschul-Abschlussklassen 10, die den Gästen an der Kuchentheke, bei Vorführungen (zum Beispiele im Chemiesaal) oder als „Fremdenführer“ zur Verfügung standen. Auch die beiden Freundinnen Julia Oertner und Kim Laubach hatten das rote EKS-T-Shirt angezogen und standen bereit, Ortsfremde auf dem Weg durch das Schulareal zu begleiten. „Wir sind seit der ersten Klasse hier an dieser Schule und haben keinen Tag bereut“, sagt Kim.

 

Von Raum zu Raum

 

Tamara und Christoph Führ waren die ersten, die in den Genuss kamen, von den beiden jungen Damen herumgeführt zu werden. Auf dem Weg von Raum zu Raum kamen viele Fragen: „Wie viele Stundenausfälle gibt es hier“, war eine der ersten, die Christoph Führ stellte. „Wir haben nur wenige erlebt“, sagten die zwei. Das hörte sich für den Vater gut an. Außerdem beeindruckten ihn das neue Schülercafé, die erst vor wenigen Tagen eröffnete Aula (die gleichzeitig als Mensa für knapp 100 Schüler konzipiert ist) und die Aussicht, dass durch das neue Sportzentrum gleich nebenan (geplante Fertigstellung der Halle Sommer 2012) auch dem Bewegungsdrang der Kinder Rechnung getragen wird.

 

Ein nächster, wichtiger Punkt ist die Klassengröße. EKS-Schulleiter Joachim Pehlke stellte die Situation dar: Rund 460 Schüler werden in 25 Klassen unterrichtet – das entspricht einer Klassengröße von unter zwanzig. Tamara Führ konnte das kaum glauben. Ihre ältere Tochter muss sich am Gymnasium mit anderen Größenordnungen zufriedengeben.

 

Viele Förderangebote

 

Dass die EKS seit kurzem auch eine „Ganztagsschule nach Maß“ ist, ist für Christoph und Tamara Führ bei der Schulwahl für ihre jüngere Tochter derzeit weniger entscheidend. Wichtiger ist ihnen die Aussage des Schulleiters, dass es an dieser Schule viele individuelle Förderungsmöglichkeiten gibt, und dass Haupt- und Realschüler – zumindest während der ersten beiden Jahre in der Sekundarstufe 1 – gemeinsam die Schulbank drücken dürfen. „Auch danach gibt es für Realschüler die Möglichkeit, ein Fach, in dem sie nicht so stark sind, im Hauptschulzweig zu belegen“, erläuterte Pehlke. Stimme das Leistungsverhältnis, könne man auch auf diesem Weg einen Realschul-Abschluss erlangen.

 

Stolz ist Schulleiter Pehlke nicht zuletzt auf die engagierte Elternschaft an der EKS und auch auf die gute Zusammenarbeit mit der Stadt, den Vereinen und vielen Ehrenamtlichen.

Die Tinte ist trocken: J. Schwefel, Geschäftsführer der Firma G. Epple, Bürgermeister D. Brechtel und Erster Stadtrat W. Datz (vorne, v. l.) haben den Vertrag für den Bau der Rodheimer Sporthalle unterschrieben. Das freut auch die Vertreter der SG Rodheim
Die Tinte ist trocken: J. Schwefel, Geschäftsführer der Firma G. Epple, Bürgermeister D. Brechtel und Erster Stadtrat W. Datz (vorne, v. l.) haben den Vertrag für den Bau der Rodheimer Sporthalle unterschrieben. Das freut auch die Vertreter der SG Rodheim

Wetterauer-Zeitung 06.02.2011

 

Bau der Sporthalle soll im Frühjahr beginnen

 

Rosbach v. d. H. (hed/pm). Der Vertrag für den Bau der Drei-Feld-Sporthalle in Rodheim ist gestern im Rosbacher Rathaus unterzeichnet worden. Nach einem laut Bürgermeister Detlef Brechtel aufwändigen Ausschreibungs- und Vergabeverfahren wird die Firma Gustav Epple aus Stuttgart die 4,6 Millionen Euro teure Halle errichten. Im Frühjahr soll mit den Arbeiten begonnen werden, im Sommer 2012 könnte die Halle fertig sein, hofft der Bürgermeister.

 

(Foto: pv)  

Im Vertrag hat sich das Unternehmen verpflichtet, alle Planungs-, Liefer- und Bauleistungen zu erbringen und das Gebäude betriebsbereit und schlüsselfertig herzustellen. Vereinbart wurde auch, dass regionale Unternehmen an dem Projekt beteiligt werden sollen.

Der Bau des Rodheimer Sportzentrums ist nach Brechtels Worten das größte und kostenträchtigste Projekt der letzten drei Jahrzehnte. Die Entscheidung, die benötigten Millionen hierfür bereitzustellen, sei den städtischen Gremien nicht leicht gefallen. Die Stadt habe sich in enger Zusammenarbeit mit der SG Rodheim, zu diesem »finanzpolitischen Kraftakt« entschlossen - auch, um den Kindern und Jugendlichen attraktive Freizeitangebote zu machen. Die vorhandene alte Schulsporthalle der Erich-Kästner-Schule, die auch von den Vereinen mitbenutzt wird, sei marode und könne wegen erheblicher baulicher Mängel schon bald nicht mehr genutzt werden. Es hätte sich nicht gelohnt, über eine Million Euro in die Sanierung des Altbaus zu stecken, der den heutigen Anforderungen in keiner Weise mehr entspreche und in Bezug auf Größe, Bauqualität und Ausstattung vieles zu wünschen übrig lasse.

Die SG Rodheim beteiligt sich mit 520 000 Euro, für die eine kleine Vereinssporthalle mit Geräteraum und eine Geschäftsstelle gebaut werden. Für diese Baumaßnahmen erhält die SG 255 000 Landes- und Stadtzuschüsse.

Brechtel hofft auf Kreisbeteiligung

Erleichtert worden sei die Entscheidung, eine große Sporthalle in Rodheim zu bauen, auch durch die Zusage des Wetteraukreises, als Ersatz für die alte Schulsporthalle einen Zuschuss in Höhe von 950 000 Euro bereitzustellen. Wie Brechtel sagte, hoffe er weiter darauf, dass der Kreis der Stadt bei den Unterhaltungskosten finanziell entgegenkommt - schließlich spare er durch die energiesparende Bauweise, für die die Stadt zusätzliche Ausgaben haben wird, in den kommenden Jahren erhebliche Unterhaltungskosten (die WZ berichtete).

Im vergangenen Jahr konnten am neuen Sportzentrum bereits ein Rasenplatz sowie ein neuer Kunstrasenplatz eingeweiht werden. Das Sportzentrum wird nach seiner Fertigstellung aus der Drei-Feld-Sporthalle, einem großen Spielfeld mit Tribüne, einem Junioren-Spielfeld sowie vier Beach-Volleyball-Felder (mit Tribüne) bestehen. Erschlossen wird die Gesamtanlage über eine begrünte Allee, die mit einem Kreisverkehrsplatz an die Petterweiler Straße angeschlossen wurde.

Zur Gegenfinanzierung der Halle wurde das bisherige Sportgelände »Mainzer Straße« in ein Wohngebiet umgewandelt. Die inzwischen entstandenen 40 Baugrundstücke sind laut Brechtel fast alle verkauft, was der Stadt etwa 4,2 Millionen Euro einbringt. »So gibt es die Halle fast zum Nulltarif«, betonte der Rathauschef.

Werbung in eigener Sache: Schulleiter Joachim Pehlke (r.) erläutert Tamara und Christoph Führ das pädagogische Konzept der EKS
Werbung in eigener Sache: Schulleiter Joachim Pehlke (r.) erläutert Tamara und Christoph Führ das pädagogische Konzept der EKS

Frankfurter Neue Presse: 05.02.2011

 

Schulleitung leistet Überzeugungsarbeit

 

Eltern informieren sich beim Tag der offenen Tür über das Angebot an der Rodheimer Erich-Kästner-Schule

 

Rosbach-Rodheim v.d.H.(sky) Sich die Erich-Kästner-Schule (EKS) in Rodheim einmal näher anschauen - dazu hatten Lehrer, Schüler, Elternbeirat und Förderverein am 4. Februar eingeladen. Wie immer waren es die Schüler der Realschul-Abschlussklassen 10 gewesen, die am Tag der offenen Tür den Gästen an der Kuchentheke, bei Vorführungen (zum Beispiel im Chemiesaal) oder als "Fremdenführer" zur Verfügung standen.

Seit Sommer 2010 bietet die EKS unter dem Namen "Ganztagsschule nach Maß" von montags bis donnerstags Betreuungsangebote von 7.30 bis 16 Uhr an. Der Um- und Anbau von Mensa und Betreuungsschule, ein neues Schülercafé, und die Tatsache, dass demnächst auf dem Nachbargelände ein komplettes Sportzentrum mit einer großzügigen Dreifeld-Sporthalle entstehen wird, sind für Schulleiter Joachim Pehlke günstige Rahmenbedingungen. Hinzu kommt die erfreuliche Aussicht, dass die vorhandenen Räumlichkeiten in den Klassentrakten demnächst Zug um Zug eine Sanierung erfahren werden.

Tamara und Christoph Führ mit Töchterchen Nele aus Petterweil waren unter den Ersten, die sich von den beiden Schülerinnen Julia Oertner und Kim Laubach über das Schulgelände führen ließen. Nele wird im kommenden Sommer auf eine weiterführende Schule gehen, und die EKS ist von Petterweil aus gut zu erreichen.

Auf dem Weg von Raum zu Raum kamen viele Fragen: "Wie viele Stundenausfälle gibt es hier, wie groß sind die Klassen, welche Förderangebote stehen zur Verfügung, wie steht es mit dem sportlichen Angebot?". Julia und Kim, die seit der ersten Klasse in der EKS zu Hause sind, gaben bereitwillig Antworten. Stundenausfälle gebe es nur wenige, und die 460 Schüler verteilen sich auf 25 Klassen (was einer Klassengröße von unter 20 entspricht). "Unsere Schule hat sich in den letzten Jahren stark zum Positiven verändert", sagte Kim. So gebe es nicht nur für die jüngeren Klassen Förderangebote, sondern auch für jene, die sich nach erfolgreicher Realschul-Abschlussprüfung für ein Weitermachen am Gymnasium - zum Beispiel am Friedberger Burggymnasium - entscheiden. "Wer es will, wird hier ausführlich auf die kommenden drei Jahre vorbereitet".

 

    Anbau wird am 17. Februar eingeweiht

 

In der neuen Aula neben dem Schülercafé standen Schulleitung und Lehrerkollegium zur Verfügung, um das pädagogische Konzept zu erläutern. Elternvertretung und Förderverein informierten über ihre Arbeit (und eine reichhaltige Kuchentheke versüßte den Besuchern den Aufenthalt). "Die individuelle Förderung unserer Schüler ist bei uns ein zentrales Thema", erläuterte Pehlke. So drücken Haupt- und Realschüler während der ersten beiden Jahre in den "Kombiklassen" der Sekundarstufe 1 gemeinsam die Schulbank. Unterrichtsbegleitende Maßnahmen sorgen dafür, dass hier niemand zu kurz kommt. Danach besteht für Realschüler, die in einem Fach nicht ganz so stark sind, die Möglichkeit, ein Einzelfach im Hauptschulzweig zu belegen - ohne dabei gleich die ganze Schullaufbahn umkrempeln zu müssen. "Ein solches flexibles System sollte allgemeiner Standard in Hessen werden", forderte der Schulleiter.

Dass die EKS seit Sommer 2010 auch eine Ganztagsbetreuung anbietet, war für Christoph und Tamara Führ momentan kein Thema. "Vielleicht wird es aber irgendwann mal für uns interessant", meinten sie. Dann wären sie sicherlich froh, über entsprechende Möglichkeiten verfügen zu dürfen.

Iris Reul aus Petterweil, die mit Tochter Maxime ebenfalls eine Schulführung mitmachte, hatte sich schon an verschiedene Schulen im Umkreis angesehen und wird wohl noch einige Tage der offenen Tür vor sich haben. "Ich will mir alle Schulen sehr genau ansehen, bevor ich eine Entscheidung treffe", sagte sie. Sie bedauerte, dass die EKS über keinen gymnasialen Zweig verfügt, ansonsten war sie aber positiv überrascht von dem Gesehenen. "Die EKS ist schön, nah und klein", meinte sie nicht ohne Lob. An eine Schule, wo der Lernerfolg durch eine überzogene Häufigkeit von Leistungstests erzwungen wird, wolle sie ihre Tochter nicht geben. Da könnte die EKS also durchaus in die engere Wahl kommen. "Maxime soll Freude am Lernen haben, und nicht unnötig unter Druck gesetzt werden, denn nur so kommt man letztendlich zum Lernerfolg.".

So einfach ist Chemie: Florian erklärt der zehnjährigen Nele, was zwischen Säure und Lauge so alles möglich ist. (Fotos: sky)
So einfach ist Chemie: Florian erklärt der zehnjährigen Nele, was zwischen Säure und Lauge so alles möglich ist. (Fotos: sky)

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